WindowsFuture
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Windows und weitere Microsoft-Systeme: Fakten, Tendenzen, Zukunft
Kleine Linksammlung zu Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Midori, Singularity (letzte Aktualisierung: 25.03.2010, H. Apfelböck, PC-WELT)
Allgemein
Support Lifecycle-Informationen (allgemein)
Windows XP
Windows XP: Verfügbarkeit auf Billig-PCs bis 2010 (ULCPC-Programm)
Windows XP: Verfügbarkeit mit Windows 7-Klausel auf Billig-PCs bis 2010 (ULCPC-Programm)
Mainstream Support bedeutet, dass dem System durch Updates theoretisch (wenn auch eher selten) noch neue Funktionen hinzugefügt werden können.
Extended Support bedeutet, dass das System nur noch und aussschließlich durch Sicherheits-Updates versorgt wird. So ganz definitionsgetreu hält sich Microsoft allerdings nicht an diese Regeln: Für Windows XP sind seit Ende des Mainstream Supports seit April 2009 eine Reihe kleinerer Funktionsupdates erschienen und wurden über das Windows-Update weltweit verteilt.
ULCPC = Ultra Low Cost PC (überwiegend Netbooks, aber nicht scharf definiert).
Support Lifecycle für Windows XP
Windows XP: Microsoft verlängert Downgrade-Möglichkeit von Vista auf XP bis Juli 2009
Windows Vista
Support Lifecycle für Windows Vista
Vista-Werbekampagne: Microsoft's "Mojave"-Bluff bekehrt Vista-Hasser zu Fans (angeblich)
Vista: Wird zu 35 Prozent durch XP ersetzt (Infoworld)
Vista: Wird zu 35 Prozent durch XP ersetzt (Zusammenfassung auf pcwelt.de)
Vista-Tuning-Ratgeber von Microsoft, der implizit Tuning-Bedarf einräumt
Beachten Sie, dass die Vista Home-Editionen ebenso wie Ultimate keinen Extended Support genießen werden.
Das heisst: Die Sicherheitsupdates für Vista Home und Ultimate werden 2012 eingestellt - damit früher als bei Windows XP ! Der Verkauf von Vista wird wohl spätestens Januar 2011 eingestellt - Microsoft hat hier noch keine definitive End-of-Sales-Entscheidung getroffen.
Windows 7
Windows 7 wurde am 22. Juli 2009 technisch fertiggestellt. Der RTM (Release to Manufacturing) war ab 6. August 2009 über MSDN und Technet verfügbar. Für Endkunden ist das neue System seit 22. Oktober 2009 erhältlich.
Windows 7 erscheint in folgenden Editionen:
Starter (evtl. auf schwächeren Netbooks vorinstalliert)
Home Basic (im europäischen Raum nicht verfügbar)
Home Premium (Retail und System Builder für Endkunden erhältlich, Standardvariante)
Professional (Retail und System Builder für Endkunden erhältlich)
Enterprise (nur für Firmenlizenzen)
Ultimate (Retail und System Builder für Endkunden erhältlich)
Upgrade-Preise:
Home Premium 119 €
Professional 285 €
Ultimate 299 €
Voraussetzung für ein Upgrade ist Windows 2000, XP oder Vista. Ein technisches Inplace-Upgrade ist aber nur auf Basis von Vista möglich.
System Builder-Preise:
Home Premium ca. 85-90 €
Professional ca. 115-120 €
Ultimate ca. 155-160 €
[Windows 7: Alle Funktionen - alle Details]
Diese Übersicht der PC-WELT ist aktuell (November 2009) eines der besten deutschsprachigen Orientierungsangebote zu Windows 7.
Windows 7: PC-WELT testet Build 6956 und 7000
ein älterer Test, aber im Wesentlichen nach wie vor gültig und aktuell
Windows 7: allgemeine Infos (Wikipedia, engl.)
Windows 7-Chef Steven Sinofsky's offizieller Info-Blog zu Windows 7 - gestartet August 2008
Windows 7: Screenshots zur aktuellen Beta 1, Build 7000 (Januar 2009)
Windows 7: Details auf Softpedia.com zum angeblichen Build 6574 (ist eventuell ein Fake)
Windows 7: Uxevangelist über NUI (Natural User Interface)
Windows 7: B. Gates und S. Ballmer plaudern…
Windows 7: Viele Fragen von CNET an Windows-Chef Steven Sinofsky – keine Antworten
Windows 7: Im Fokus der Windows Hardware Engineering Conference 2008 (5.-7. November)
Windows 7: Sinofsky kündigt Ende Januar 2009 baldigen Release Candidate an
Windows 7 - Varianten und Funktionen (Stand 01.07.2009)
Windows 8
Windows 8 ("Windows.Next", "Mystic"?) wird voraussichtlich die Virtualisierungsansätze in Windows 7 konsequent ausbauen. Von zwei unabhängigen Kernel soll mindestens der abwärtskompatible Systemkern in einer virtuellen Umgebung laufen, eventuell auch der moderne Next Generation Kernel. Auf diese Weise wird es möglich, die Pflichten der Kompatibilität zu erfüllen und gleichzeitig einen modernen, ballastfreien Systemkern zu entwickeln, von dem sich Microsoft (in einer Stellenauschreibung) einen "dramatischen Leistungsschub" verspricht. Ein weiterer Fokus von Windows 8 ist der Ausbau eines verteilten Dateisystems im Netzwerk (Peer to Peer-Technik), wie es der Branch Cache unter Windows 7 in Zusammenarbeit mit dem Server 2008 R2 einführt. Auch hier erwartet Microsoft nicht nur erhebliche Einsparung der Bandbreite, sondern "revolutionäre" Verbesserungen.
Eine Stellenausschreibung Ende 2009 legt nahe, dass Windows 8 die Software-Updates zentralisieren soll. Künftig sollen offenbar nicht nur die Windows- und Office-Updates, sondern auch die Updates und Patches der installierten Software von Drittanbietern über eine Systemzentrale verwaltet werden. Dies wäre in der Tat eine große Verbesserung.
Gerüchte (März 2010):
1. Microsoft arbeitet für Windows 8 an der Verbesserung des Ruhezustands. Unter dem Namen TLZ Dateikompressions-Engine soll das Ablegen und Laden des Betriebszustands beschleunigt werden.
2. Das Patchguard-System soll den Zugriff von Viren auf Systemdateien verhindern.
3. Die Multimonitor-Unterstützung wird verbessert und erweitert.
Windows 8 erscheint voraussichtlich 2012 und zwar eventuell ausschließlich als 64 Bit-System. [siehe Microsoft Roadmap]
Gerüchte (Juli 2010):
Wieder einmal (und wie immer) verspricht Microsoft verbesserte Startgeschwindigkeit. Das schon unter Windows 7 genutzte parallele Laden der Treiber soll eine Maßnahme sein und ausgebaut werden. "Herunterfahren" soll unter Windows 8 im Regelfall ein Energiespar- oder Ruhezustand werden.
Minwin-Kernel
Infos auf ZDNet zum „Minwin“-Kernel
Demo zum „Minwin“-Kernel, WMV-Download
Midori-System
Das Projekt Midori (japanisch: "grün") tauchte erst als Gerücht in Microsoft's Betriebssystem-Landschaft auf und wurde inzwischen lapidar bestätigt: "Midori ist eines von vielen Entwicklungsprojekten, die Microsoft betreibt." Anders als Windows 7 ist Midori ein fundamental neues System, das die nötige Abwärtskompatibilität via Virtualisierung leisten soll (Microsofts Hyper-V). Midori basiert auf dem seit 2003 entwickelten Projekt "Singularity". Dessen wesentliche Merkmale sind obligatorische und genau definierte Prozesseigenschaften (Manifest-based Programs), Prozesskommunikation über definierte Channels (Contract-based Channels) und abgeschottete Prozessdaten (Software-isolated Processes). Neben diesen Sicherheitsmechanismen soll Midori die Vision des Cloud Computing realisieren: Die (Midori-)PCs bilden einen Verbund aus Hardware- und Software-Ressourcen, wobei sowohl Anwendungen als auch Hardware-Kapazitäten gegenseitig via Web verteilt werden können. Über die Regeln dieses Ressourcen-Austauschs - technisch und/oder kommerziell - ist ebenso wenig bekannt wie über den Veröffentlichungstermin des Systems.
Microsoft-Betriebssystem „Midori“ - die Hauptquelle (SDTimes)
Microsoft-Betriebssystem „Midori“ (ZDNet)
Microsoft-Betriebssystem „Midori“ ist kein Nachfolger von Windows, kein "Windows-Killer"
Microsoft-Betriebssystem „Midori“ - Modularität
Microsoft-Betriebssystem „Midori“ - gute, allgemeinverständliche Zusammenfassung auf spiegel.de
Singularity-System
Microsoft-Forschungsprojekt "Singularity": aufschlussreiches, aber sehr technisches Microsoft-PDF




