PC-WELT Notfall DVD
Aus PC-WELT-Wiki
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Infos und Anleitungen zu pcwRescue und pcwLinux
Wenn Sie Informationen zu den Windows-basierenden Notfallsystemen suchen, finden Sie diese über pcwWin7PE-R2: Windows Mini-System erstellen , pcwWin7PE: Schritt für Schritt zum WinPE-Rettungssystem oder pcwVistaPE: Vista als Zweitsystem–
Booten von der PC-WELT DVD 02-2009
Von welchem Medium Ihr PC startet ist im System-Bios festgelegt. Bei einigen PCs müssen Sie die Bootreihenfolge im Bios ändern, damit er von der DVD bootet. Dazu starten Sie den PC neu und gehen in das Bios-Setup (meist über die <Entf>- oder die <F2>-Taste). Bei älteren Rechnern stellen Sie die Bootreihenfolge etwa unter „Advanced Bios Features“ auf „CDROM“. Bei neueren PCs finden Sie die Einstellungen meist im Menü „Boot“. Einige Hauptplatinen bieten ein Bootmenü, das Sie über die <Esc>, <F8>- oder <F11>-Taste erreichen. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie das CD/DVD-Laufwerk als erstes Gerät in der Bootreihenfolge angeben. Nach dem Start von der CD sehen Sie das Boot-Menü der DVD. Hier wählen Sie „pcwRescue“ für das Knoppix-basierende System (http://www.knopper.net) mit grafischer Oberfläche oder „pcwLinux“ (basiert auf GRML, http://www.grml.org) für das schlanke und schnelle System mit Virenscanner und einfacher Menüführung.
Wenn der PC erfolgreich von der PC-WELT Heft DVD bootet, sehen sie ein Boot-Menü. Wenn Sie nichts unternehmen, startet der PC automatisch nach 120 Sekunden von der Festplatte. Sie können aber auch einfach die <Return>-Taste drücken, um den PC von der Festplatte zu starten - nützlich wenn die DVD noch im Laufwerk lag, sie aber eigentlich Ihr Standard-Betriebssystem starten wollten.
Wenn Sie ein System von der DVD starten möchten, wählen Sie das gewünschte System (pcwRescue oder pcwLinux) mit den Cursortasten aus und bestätigen Sie mit <Return>. Danach wählen drücken Sie noch einmal <Return>, um das System zu starten. Die anderen Einträge auf dieser zweiten Menüseite starten das jeweilige System mit speziellen Startoptionen, die Sie nur bei Startproblemen benötigen.
Startprobleme beheben
Die Linux-Systeme Knoppix und GRML, die die Basis des PC-WELT Notfall-Systems darstellen, sind bewährt und bereits auf vielen PCs getestet. Die PC-Hardware ist aufrund der vielen möglichen unterschiedlichen Komponenten jedoch sehr komplex und und nicht auf jedem Gerät startet Linux problemlos. Linux Live-Systeme müssen die Hardware automatisch erkennen und den jeweils passenden Treiber bei Bedarf laden. Das funktioniert jedoch nicht immer. Schwierigkeiten kann es vor allem bei der Verwendung von ACPI-Funktionen und der Erkennung von Grafik-Chip und Monitor geben.
Es sind im Wesentlichen drei Fälle zu unterscheiden:
1. Sie sehen kein Bootmenü von der DVD. Der Bildschirm wird schwarz oder Sie sehen nur noch wirre Zeichen. Bei diesem (sehr seltenen) Fehler unterstützt die Grafikkarte keinen der gebräuchlichen Vesa-Modi, die für die Anzeige des Boot-Menüs verwendet werden. Eine Behebung dieses Problems ist nur durch Änderungen der Menü-Konfiguration möglich. Dazu müssen Sie aber die Notfall-DVD selbst neu zusammenstellen (siehe "Eigene Boot-CD/DVD erstellen, Menü bearbeiten").
2. das System startet und sie sehen zahlreiche Meldungen im Textmodus. Der Vorgang bleibt aber an einer Stelle stehen, etwa bei "Starting udev hot-plug detection" und es geht nicht weiter. In diesem Fall verhindert ein bestimmtes Gerät oder eine ACPI-Funktion den Start. Abhilfe schaffen spezielle Startoptionen, die das Laden der problematischen Funktion verhindern (siehe "Abgesicherter Modus").
3. das System schließt den Startvorgang ab und will in den grafischen Modus wechseln (nur pcwRescue). Der Bildschirm wird schwarz, der Monitor schaltet sich ab oder Sie sehen nur noch wirre Zeichen. In diesem Fall ist die Erkennung von Grafikkarte oder Monitor fehlgeschlagen. Die automatische Erkennung lässt sich jedoch umgehen und das Linux-System dann trotzdem starten (siehe "Abgesicherter Modus").
Abgesicherter Modus
Im Problemfall wählen Sie bei pcwRescue "pcwRescue abgesicherter Modus" und bei pcwLinux "pcwLinux abgesicherter Modus" oder "pcwLinux abgesicherter Modus 2". Dabei werden nur die absolut notwendigen Funktionen der System aktiviert. Als Nebenwirkung stehen dann allerdings auch nicht alle Funktionen zur Verfügung. Im abgesicherten Modus fehlen beispielsweise USB- und Netzwerk-Unterstützung.
Wenn das Linux-System auch mit dem minimalen System nicht korrekt startet, ist das Gerät zur Zeit wahrscheinlich nicht Linux-tauglich und Sie können die PC-WELT DVD damit nicht verwenden. Für weitere Infos empfiehlt sich eine Google-Suche nach dem Gerätetyp in Kombination mit dem Suchwort "linux" oder "knoppix". Sie können das über die Startproblem auch auf der Diskussions-Seite zu diesem Wiki berichten. Vielleicht haben andere Anwender einen Trick entdeckt, um das Gerät dennoch zum Start zu bewegen.
Um die Ursache des Problems weiter einzugrenzen, können Sie das Startmenü bearbeiten. Dazu gehen Sie mit dem Cursor beispielsweise auf "pcwRescue abgesicherter Modus" und drücken die <Tab>-Taste. Mit dem Cursor (links/rechts) gehen Sie dann in die Kommandozeile und entfernen mit der <Entf.>- oder <Backspace>-Taste eine der Optionen, beispielsweise "nousb". Drücken Sie dann <Return>, um das System zu starten. Verläuft der Start immer noch erfolgreich, entfernen Sie weitere Parameter, bis es nicht mehr startet.
Umgekehrt können Sie über die <Tab>-Taste auf den ersten Menü-Eintrag bearbeiten und Startoptionen hinzufügen, etwa "acpi=off" oder "noudev". Testen Sie dann, ob der Fehler weiter auftritt.
Grafikmodus: Wenn der Bildschirm schwarz bleibt, hat das Linux-System wahrscheinlich die von Ihrem Monitor unterstützten Grafikmodi nicht richtig erkannt. In diesem Fall probieren Sie zuerst die Menü-Einträge "pcwRescue 1280x1024 @v60Hz/h80kHz" oder "pcwRescue 1024x768 @v60Hz/h80kHz" je nach dem welche Auflösung der Monitor bietet. Wenn auch das nichts nützt, bearbeiten Sie das Menü über die <Tab>-Taste und tragen die Werte für den Grafikmodus ein (siehe "Knoppix Startoptionen")
Knoppix Startoptionen
Eine deutschsprachige Liste finden sie im Knoppix Wiki.
Da unser System ein anders etwas Bootsystem als die Original-Version enthält, müssen Sie die Optionen nach Druck auf die <Tab>-Taste in die Kommandozeile eintragen.
Die Standardoptionen sehen so aus:
/boot/isolinux/pcwres/linux ramdisk_size=100000 init=/etc/init lang=de apm=power-off vga=791 initrd=/boot/isolinux/pcwres/minirt.gz nomce highres=off loglevel=0 libata.atapi_enabled=1 quiet SELINUX_INIT=NO nmi_watchdog=0 BOOT_IMAGE=knoppix
CHEATCODES AND HINTS FOR KNOPPIX V5.3.1
(last update: 22.03.2008)
These options (can be combined) work from the ISOLINUX bootprompt:
knoppix lang=ch|cn|de|da|es|fr|it specify language/keyboard
knoppix lang=nl|pl|ru|sk|tr|tw|us specify language/keyboard
knoppix gmt Use GMT-based time
knoppix tz=Europe/Berlin Use this timezone for TZ
knoppix ide1=reset Try this if knoppix can't find the CD/DVD
knoppix desktop=fluxbox|gnome|icewm Use specified WM instead of KDE (1)
knoppix desktop=kde|lg3d|larswm Use specified WM instead of KDE (2)
knoppix desktop=openbox|twm Use specified WM instead of KDE (3)
knoppix desktop=wmaker|xfce|xfce4 Use specified WM instead of KDE (4)
knoppix screen=1280x1024 Use specified Screen resolution for X
knoppix xvrefresh=60 (or vsync=60) Use 60 Hz vertical refresh rate for X
knoppix xhrefresh=80 (or hsync=80) Use 80 kHz horizontal refresh rate for X
knoppix xserver=XFree86|XF86_SVGA Use specified X-Server
knoppix xmodule=ati|fbdev|i810|mga Use specified XFree4-Module (1)
knoppix xmodule=nv|radeon|savage|s3 Use specified XFree4-Module (2)
knoppix xmodule=radeon|svga|i810 Use specified XFree4-Module (3)
knoppix 2 Runlevel 2, Textmode only
knoppix floppyconfig Run "knoppix.sh" from a floppy
knoppix home=/mnt/sda1/knoppix.img Mount loopback file as /home/knoppix
knoppix home=scan Automatic search for knoppix homedir
knoppix myconf=/dev/sda1 Run "knoppix.sh" from a partition
knoppix myconf=scan (or config=scan) Try to find "knoppix.sh" automatically
knoppix no{apic,agp,apm,audio,ddc} Skip parts of HW-detection (1)
knoppix no{dhcp,fstab,firewire} Skip parts of HW-detection (2)
knoppix no{pcmcia,scsi,swap,udev} Skip parts of HW-detection (3)
knoppix nousb Skip parts of HW-detection (4)
knoppix nousb2 Disable USB 2.x extension
knoppix nolapic Disable local APIC (differs from noapic)
knoppix noideraid Disable IDE-Raiddisk detection
knoppix pnpbios=off No PnP Bios initialization
knoppix acpi=off Disable ACPI Bios completely
knoppix acpi=force FORCE ACPI Bios initialization
knoppix noacpid Do not start ACPI even daemon
failsafe Boot with (almost) no HW-detection
knoppix pci=irqmask=0x0e98 Try this, if PS/2 mouse doesn't work *)
knoppix pci=bios Workaround for bad PCI controllers
knoppix ide2=0x180 nopcmcia Boot from PCMCIA-CD-Rom (some notebooks)
knoppix mem=128M Specify Memory size in MByte
knoppix dma Enable DMA accelleration for ALL IDE-Drives
knoppix noeject Do NOT eject CD after halt
knoppix noprompt Do NOT prompt to remove the CD
knoppix vga=normal No-framebuffer mode, but X
knoppix blind Start Braille-Terminal (no X)
knoppix brltty=type,port,table Parameters for Braille device
knoppix wheelmouse Enable IMPS/2 protocol for wheelmice
knoppix nowheelmouse Force plain PS/2 protocol for PS/2-mouse
fb1280x1024 Use fixed framebuffer graphics (1)
fb1024x768 Use fixed framebuffer graphics (2)
fb800x600 Use fixed framebuffer graphics (3)
knoppix keyboard=us xkeyboard=us Use different keyboard (text/X)
knoppix splash Boot with fancy background splashscreen + animations + progress bar **)
knoppix toram Copy CD to RAM and run from there
knoppix tohd=/dev/hda1 Copy CD to HD partition and run from there
knoppix fromhd Skip checking for Knoppix on CD-ROM
knoppix fromhd=/dev/hda1 Boot from previously copied CD-Image
knoppix bootfrom=/dev/hda1 Access Image then boot from previously copied CD-Image (enables booting from NTFS / ReiserFS) ***)
knoppix bootfrom=/dev/hda1/KNX.iso Access image, boot from ISO-Image. ***)
knoppix knoppix_dir=KNOPPIX Directory to search for on the CD.
knoppix knoppix_name=KNOPPIX Cloop-File to search for on the CD.
knoppix testcd Check CD data integrity and md5sums
expert Interactive setup for experts
debug Debug boot process
Hint: Using the default DE-bootimage, SYSLINUX boots with german keyboard layout. The '=' letter is located at Shift-0 on this keyboard (just in case you want to change keyboard and language with lang=us).
*) Try "knoppix pci=irqmask=0x0e98" if (you have a notebook and) your PS/2 mouse doesn't work. (Possibly caused by a BIOS-flaw on your board, BIOS updates can help.) Sometimes, switching to the text console with Control-Alt-F1 and back to the X-screen with Control-F5 solves the problem without rebooting, since the X server reinitializes the mouse driver during that procedure.
**) Bootfrom needs access to a running Knoppix-System with the same Kernel as the Bootkernel, before it is able to mount the partition / ISO-Image. This should allow a poor mans install from NTFS-Partitions and makes it also possible to boot an ISO-Image directly. You can also use wildcards in the ISO-Filename, but it must be unique. So: If you have just one KNOPPIX.iso on /dev/hda1 you can access it as: bootfrom=/dev/hda1/K*.iso, but if there are several, you need to make clear, which one you want. (Feature added by Fabian Franz.)
If your KNOPPIX CD makes strange noises during boot, or you see frequent errors like "cloop: read error", or programs on your KDE desktop keep crashing randomly, then your CD image is probably defective or incomplete, or your CD-burner created a defective CD due to wrong writing speed or bad media. This is the most common error reported. Please boot with "knoppix testcd" to check if the CD is OK, and/or even better, verify the MD5 checksums that are present on the mirrors before writing the CD. In some cases, defective IDE controllers cause this error if you have DMA enabled. Also, please read the KNOPPIX-FAQ.
In case of a failing hardware autodetection, try booting with any of the "no-" options as shown in the table above, like in
knoppix noagp noaudio noapm noapic nolapic acpi=off pci=bios pnpbios=off nodma nopcmcia noscsi nousb ...
to skip some critical parts of the autodetection system.
The "noswap" option is useful for a forensic analysis without touching existing swap partitions.
Some Boards apparently don't pass the proper memory size to the linux-kernel. It may cause the message "Panic: cannot mount root file system" and the system hangs. Use "knoppix mem=128M" to solve that problem if your system has 128MByte memory for example (caution: you MUST use a capital "M" here).
The "expert" mode provides a very simple interface to loading additional Kernel modules from floppy disks (ext2 or vfat), plus interactive configuration of mouse/keyboard/soundcard/xserver. "expert" mode supports the same boot options as "knoppix".
The "floppyconfig" or "(my)config=/dev/partition" options allow you to reconfigure the system after autoconfiguration by running a bourne shell script called "knoppix.sh" from the root directory on the given device (or floppy). There is a GUI to create such a configuration floppy disk calles "saveconfig" (also located in the KDE menu under "KNOPPIX", but experts also know how to do this by creating their own shellscripts. From Version 2.1 and up, a file called "knoppix.sh", if located in the toplevel KNOPPIX directory on CD, will also be executed at startup. This makes ist easier to create customized versions without having to change anything on the compressed filesystem KNOPPIX/KNOPPIX.
SCSI-Emulation is active for all CD-Roms (unless you switch it off by using the "atapicd" option), so IDE CD-Writers should work with the installed versions of cdrecord and cdrdao (or the graphical frontends thereof, k3b for example).
If you wish to remaster the CD, please don't forget to specify
-no-emul-boot -boot-load-size 4 -boot-info-table \ -b boot/isolinux/isolinux.bin -c boot/isolinux/boot.cat
as option to mkisofs. Otherwise your CD won't be bootable. The directory KNOPPIX, containig the compressed filesystem file "KNOPPIX", must be located in the top level directory of the CD.
Caution: X-Screensaver: Don't start xlock or any screensaver that requires a password. There are no default passwords on KNOPPIX, i.e. all accounts are LOCKED unless you explicitly set a password. See also README_Security.txt about this issue. If you accidentially hit the screensaver button in KDE, switch to one of the textconsoles by Control-Alt-F1 and kill the screensaver (or just set a password for the knoppix user).
If you would like to edit your X-Server configuration manually (config file /etc/X11/xorg.conf), use "knoppix 2" to boot into runlevel 2 (textmode only) and, after changing the X configuration, start the X environment with "init 5". Note that you can always leave the graphical environment with "init 2", and restart it later with "init 5".
pcwLinux/GRML Startoptionen
Die PC-WELT LINUX LIVE-CD 1.0 kennt zahlreiche Startoptionen, die Sie am Boot-Prompt angeben. Die Wichtigsten dieser Optionen - auch genannt "Cheatcodes" - sehen Sie am Boot-Prompt mit den Tasten <F2> und <F3>. Hier noch eine Gesamtliste aller Bootparameter, mit der Sie unser Live-System starten können. Diese Optionen funktionieren mit dem System:
(Alle einzelnen Optionen können auch kombiniert in Folge eingegeben werden)
pcwl Startet das Live-System mit Standard-Einstellungen (Wie ein Druck auf <Return>)
memtest Startet das Speichertestprogramm Memtest86+ 1.65 statt des Live-Systems
expert [options...] Interaktiver Start für die manuelle Konfiguration der Systemkomponenten
fb1280x1024 Verwendet Frambuffer mit festgelegter Auflösung für die Bildschirmausgabe
fb800x600 Verwendet Frambuffer mit festgelegter Auflösung für die Bildschirmausgabe
nofb Keinen Framebuffer-Modus verwenden
floppy Boot von Diskettenkaufwerk statt von CD
hd / hd1 / hd2 / hd3 Boot von der angegebenen Festplattenpartition statt von CD
failsafe Startet mit minimaler Hardware-Erkennung
debug Ausführliche Startmeldungen und Interaktive Shells während des Starts
forensic Fast keinerlei Festplatten während des Boot-Vorgangs an
splash Blendet Startmeldungen aus und zeigt nur einen Begrüssungsbildschirm an
grub Startet eine Universelle-Version des Grub Bootloaders
vmware Startet den Kernel mit speziellen Treibern für VMWARE
Regionale Einstellungen:
pcwl lang=de|at|ch|us Gibt die Spracheinstellungen an für Tastatur und Anzeige ($LANG, $LC_ALL, $LANGUAGE - utf8)
pcwl lang=$LANG-iso Aktiviert die Variable $LANG im iso-Modus anstatt in utf8
pcwl gmt Verwendet GMT als Zeitzone (Greenwich Mean Tim)
pcwl tz=Berlin/Vienna Verwendet die angegebene Zeitzone
pcwl keyboard=us Verwendet ein anderes Tastaturlayout
pcwl setkeycodes Aktiviert einige Spezialtasten auf MS/HP-Tastaturen
Konfigurationoptionen
pcwl hostname=... Setzt den Hostnamen wie angegeben
Bootparameter
pcwl toram Kopiert das gesamte Live-System ins RAM und startet von dort
Debug-Optionen
debug Ausführliche Startmeldungen und Interaktive Shells während des Starts
pcwl nocolor Monochrom, keine Ausgabe von farbigen Meldungen
pcwl testcd Überprüft die Daten auf dem Live-CD mit Checksummen
Bootparamter für Dienste
pcwl ssh=password Setzt ein Passwort für den User 'grml' und startet den eingebauten ssh-Server
pcwl nosyslog Verhindert den Start von syslog-ng
pcwl noblank Schaltet den Bildschirmschoner für die Konsole ab
pcwl noeject Wirft die Live-CD nach dem Herunterfahren nicht aus
pcwl noprompt Unterdrückt den Hinweis, die CD nach dem Herunterfahren aus dem Laufwerk zunehmen
Hardware-Parameter
pcwl swap Aktiviert erkannte Swap-Partion
pcwl scandelay[=Sekunden] Erzeugt einer Wartezeit vor dem Zugriff aus das Boot-Medium (falls von USB gebootet wird)
pcwl noacpi Verhindert die automatische Erkennung des ACPI-BIOS (u.a. Stromsparfunktionen)
pcwl noagp Verhindert die automatische Erkennung der AGP-Schnittstelle
pcwl noapm Verhindert die automatische Erkennung der APM-Stromsparfunktionen
pcwl nocpu Verhindert die automatische Erkennung des Prozessors
pcwl nodhcp Verhindert die automatische Konfiguration der Netzwerkkarte per DHCP
pcwl nodma Verhindert die automatische Erkennung des DMA-Modus der Laufwerke
pcwl nofstab Verhindert die automatische Erstellung einer Partitionsliste
pcwl nomodem Verhindert die automatische Erkennung des Modems
pcwl nopcmcia Verhindert die automatische Erkennung der PCMCI-Karten (Laptops)
pcwl noscsi Verhindert die automatische Erkennung der SCSI-Karte
pcwl noswap Verhindert die automatische Erkennung der Swap-Partition
pcwl nousb Verhindert die automatische Erkennung der USB-Schnittstelle
pcwl blacklist=Modulename Verhindert das LAden eines bestimmten Moduls über eine Blacklist (/etc/modprobe.d/grml)
pcwl pnpbios=off Überspringt die Plug-n-Play-Initialisierung
pcwl acpi=off Schaltet Funktionen des ACPI-BIOS komplett aus
pcwl nousb2 Überspringt die Initialisierung von USB-2.x-Controllern
pcwl nousb Überspringt die Initialisierung von USB-Controllern
pcwl nofirewire Überspringt die Initialisierung von Firewire-Controllern
pcwl pci=bios Umgeht fehlerhafte PCI-Controller
pcwl ide2=0x180 nopcmcia Startet von PCMCIA-CD-ROM (für einige Laptops wichtig)
pcwl mem=128M Gibt die Grösse des zu verwendenden Speichers an
pcwl dma Schaltet DMA-Modus für alle IDE-Laufwerke ein
pcwl nodma ide=nodma Schaltet DMA-Modus für alle IDE-Laufwerke aus
pcwl vga=normal Normale Auflösung, ohne Framebuffer
pcwl vga=ask Zeigt Mini-Menü für die gewünschte Framebuffer-Auflösung an
Weitere Hinweise:
- Falls die Live-CD während des Starts ungewohnt Geräusche im Laufwerk von sich gibt, oder gar mit Fehlern wie "squashfs: read error" aussteigt, so liegt das in den meisten Fällen an einer beschädigten CD. Bitte starten Sie das System in diesem Fall mit dem Parameter "pcwl testcd", um einen Check der Daten auf der CD anhand von md5-Checksummen vorzunehmen. In einigen Fällen können Lesefehler auch auftreten, wenn der DMA-Modus des IDE-Controllers nicht richtig funktioniert. Dann hilft es meist, den DMA-Modus mittels "pcwl nodma ide=nodma" abzuschalten.
- Es kann vorkommen, dass die Hardwareerkennung während des Startvorgangs stehen bleibt und das System abstürtz oder nicht mehr reagiert. In diesem Fall helfen die zahlreichen Hardware-Startparameter, um automatische Erkennung und Initialisierung von Hardware-Komponenten und BIOS-Funktionen abzuschalten. Bleibt die Hardwareerkennung hängen, probieren Sie die Kombination dieser Startparameter, etwa "pcwl noagp noapm noapic acpi=off nodma"
- Manche Hauptplatinen in PCs haben Probleme, dem Linux-Kernel die korrekte Grösse des verfügbaren RAMs zu melden. Dieses Problem führt oft zu Fehlern wie "Panic: cannot mount root file system". Verwenden Sie in diesem Fall den Parameter "pcwl mem=128M", um das Problem zu umgehen und um einfach von einem verfügbaren Hauptspeicher von 128 Megabyte auszugehen (für unser Live-System ist dies mehr als genug). Achten Sie auf die Schreibweise: Das "M" hinter "128" muss unbedingt gross geschrieben sein.
Eigene Boot-CD/DVD erstellen
pcwLinux eignet sich aufgrund seiner Größe besonders für den Einsatz auf einen USB-Stick. Sie können aber auch selbst eine neue, aktualisierte Boot-CD erstellen. Dazu starten Sie von unserer *DVD das Programm pcwMkBoot aus dem Verzeichnis „Boot, Tools“. Hinter „USB-Laufwerk“ wählen Sie dann das Ziellaufwerk aus. Prüfen Sie diese Angabe genau. Wenn Sie hier irrtümlich die Systempartition wählen, startet Windows danach wahrscheinlich nicht mehr. Der Stick muss mit dem Dateisytem FAT16 oder besser FAT32 formatiert sein, was meist standardmäßig der Fall ist. Nach einem Klick auf „Start“ kopiert das Programm die nötigen Dateien von der DVD auf den USB-Stick und macht diesen bootfähig. Über die Schaltfläche „Avira Updates“ können Sie zusätzlich die aktuellen Virensignaturen von Avira herunterladen und in pcwLinux integrieren.
Wenn Sie eine Boot-CD oder DVD bevorzugen, klicken Sie auf „ISO erstellen“. Auch hier können Sie die Signaturen per Download erneuern und haben so stets ein aktuelles System zur Hand. Die ISO-Datei pcwLinux.iso finden Sie anschließend unter „Eigene Dateien\pcwNotfallCD“. Erstellen Sie daraus abschließend mit Ihrem bevorzugten Brennprogramm eine bootfähige pcwLinux-CD.
Hinweis: pcwLinux und pcwRescue passen zusammen nicht auf eine Standard-CD. Brennen Sie daher aus der ISO-Datei eine DVD.
Eigen Dateien hinzufügen: Wenn Sie eine neue weiter Dateien zur CD hinzufügen möchten, erstellen Sie zuerst das ISO wir oben beschrieben. Die Dateien liegen anschließend unter "Eigene Dateien\pcwNotfallCD\source". Erstellen Sie dann eine Textdatei mit der Endung "BAT" und folgendem Inhalt
"%USERPROFILE%\Eigene Dateien\pcwNotfallCD\source\boot\tools\mkisofs.exe" -J -N -V -joliet-long -iso-level 4 -force-uppercase -o pcwNotfallCD.iso -b boot/isolinux/isolinux.bin -c boot/isolinux/boot.cat -no-emul-boot -boot-load-size 4 -hide-rr-moved -boot-info-table source pause
im Verzeichnis "Eigene Dateien\pcwNotfallCD" (Die ersten 6 Zeilen sind eine lange Zeile, die Batch-Datei enthält also insgesamt zwei Zeilen Text). Fügen Sie im Verzeichis "source" die gewünschten Dateien und Ordner hinzu und starten Sie anschließend die eben erstellte BAT-Datei. Damit erstellen Sie unter "Eigene Dateien\pcwNotfallCD\pcwNotfallCD.iso" eine neue ISO-Datei.
Sie können die Batchdatei auch hier
herunterladen (ZIP).
Menü bearbeiten: Bei Anzeigeproblemen mit dem Menü der DVD kopieren Sie die Datei "\Eigene Dateien\pcwNotfallCD\source\boot\isolinux\menu.c32" in die Verzeichnisse "Eigene Dateien\pcwNotfallCD\source\boot\isolinux\pcwlinux" und "Eigene Dateien\pcwNotfallCD\source\boot\isolinux\pcwres". Anschließend öffnen Sie die Dateien "Eigene Dateien\pcwNotfallCD\source\boot\isolinux\isolinux.cfg", "Eigene Dateien\pcwNotfallCD\source\boot\isolinux\pcwlinux" und "Eigene Dateien\pcwNotfallCD\source\boot\isolinux\pcwres\isolinux.cfg" in einem Texteditor und ersetzen alle Vorkommen von "vesamenu.c32" durch "menu.32". Erstellen Sie dann eine ISO-Datei über die oben erstelle BAT-Datei.
Mehr Infos / Weblinks
Windows mit pcwLinux reparieren
Windows mit pcwRescue reparieren
Ausführliche Anleitung zu pcwLinux


